ORGANISATIONSBERATUNG

Veränderungen umsetzen

Veränderungsvorhaben scheitern in der Regel nicht an der Planung, sondern eher in der Umsetzung. Deshalb stehen gerade in der Umsetzung die kritischen Erfolgsfaktoren besonders im Fokus.

Dazu einige Beispiele aus der WSFB-Beratungspraxis:

Neue Kunden finden
Die Kunden kaufen weniger, in vielen Märkten gibt es Verdrängungswettbewerb. Um trotzdem erfolgreich zu sein, gilt es sowohl die angebotenen Produkte zu profilieren als auch neue Interessenten auf sich aufmerksam zu machen. Ein Weg dazu kann z.B. die Werbemöglichkeit im Internet in Kombination mit einer gut gepflegten Homepage, eine vorgeschaltete Mailing-Aktion usw. sein. WSFB gestaltet hierzu entsprechende Workshops zur Ideenfindung und berät bei der Umsetzung.

Kunden binden, Umsätze erhöhen
"Servicewüste Deutschland" - jeder redet davon, die wenigsten unternehmen etwas. Und die, die etwas unternehmen, überschätzen oft die Rolle der Informationstechnologie für den CRM-Erfolg* und vernachlässigen das strategische, unternehmenskulturelle und organisatorische Fundament. Kundenorientierung bedeutet nicht nur, die attraktiven, profitablen Zielgruppen von den weniger lukrativen zu trennen. Nachdem die Bedürfnisse und Wünsche der verschiedenen Kundengruppen genau ausgelotet sind, gilt es, die Strukturen, Prozesse, Bewertungssysteme und die Unternehmenskultur - also das ganze Unternehmen - auf die neuen Strategien einzustellen. Die Bewältigung all dieser Aufgaben erfolgt in der Regel durch ein entsprechendes Veränderungsprojekt.
*CRM = Customer Relationship Management


Den Vertrieb stärken
Wie hoch sind die Lernfähigkeit und die Lerngeschwindigkeit ihrer Vertriebsorganisation? Kann sich der Vertrieb den sich schnell verändernden Bedingungen anpassen und vor allem: Wie schnell lernt er aus Erfolgen und vor allem den Misserfolgen? Ist Lernen in diesem Bereich überhaupt gewünscht und erlaubt? Diese Faktoren gilt es zu analysieren und durch ein entsprechendes Maßnahmenbündel wirksam zu beeinflussen. Beispiel für solche Maßnahmen sind der Einsatz von Instrumenten des Wissensmanagements im Vertrieb, ein Verhandlungstraining oder Vertriebstrainings für den komplexen Verkauf.

Führungsleistung verbessern
"Vor allem Führungsprobleme sorgen dafür, dass in deutschen Unternehmen 39 % der Arbeitszeit oder 85 Arbeitstage schlicht verschwendet werden" - so eine Studie von Czipin & Proudfoot. Fazit: Investitionen in die Weiterentwicklung der Führungskompetenz zahlen sich aus. Instrumente dazu sind die Definition von Management- und Bewertungssystemen, Führungsseminare - auch zu Spezialthemen wie "Herausfordernde Führungssituationen", Zielvereinbarungsgespräche, Führungsreflexion oder Einzelcoaching.

Trennungskultur
In gewissen Situationen ist es unvermeidlich, Mitarbeiter zu entlassen. Wenn über das "Ob" entschieden ist, taucht oft die Frage nach dem "Wie" auf: Wie will ich die Trennungskultur und die Trennungsgespräche so gestalten, dass die "Zurückbleibenden" nicht aus Angst, Unsicherheit oder Wut in ein Produktivitätsloch fallen und eher lustlos und unmotiviert "blockieren"?
Übrigens: WSFB bietet auch Coaching zur Führung von Trennungsgesprächen an.

Mitarbeiter halten
Wenn die Zeiten unsicher werden oder sogar Entlassungen anstehen, gehen oft die besten Mitarbeiter zuerst - die, die eigentlich am nötigsten gebraucht werden, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Es gilt also herauszufinden, wie diese Mitarbeiter zum Bleiben motiviert werden können und wie die Maßnahmen für ein so genanntes "Retention-Programm" gestaltet werden müssen.

Mitarbeiter motivieren
Nach der jüngsten Studie des Gallup-Instituts in Potsdam engagierten sich nur noch 15 % der Mitarbeiter ernsthaft an ihrem Arbeitsplatz, 69 % fühlten sich ihrer Firma nicht besonders verpflichtet und 16 % hätten sich bereits "innerlich verabschiedet". Hier liegt Produktivitätspotential brach, dass es zu aktivieren gilt - z.B. durch eine Mitarbeiterbefragung und die aus den daraus abgeleiteten Ergebnissen entwickelten Folgemaßnahmen.

Veränderungen effektiv und effizient umsetzen
Sie wissen genau, was in Ihrer Organisation zu verändern ist, sie haben schon einen oder mehrere Anläufe dazu unternommen, aber es klappt einfach nicht? Wir kennen solche Situationen. Beispiel: Die Einführung von Zielvereinbarungen: Der Betriebsrat ist im Boot, die Führungskräfte sind geschult, die Mitarbeiter sind informiert, das Topmanagement macht Druck - und trotzdem wird das neue System nicht flächendeckend eingesetzt. Hier helfen z.B. eine Analyse der kollektiven Abwehrroutinen der Organisation und eine prozessorientierte Begleitung bei dem Abbau der herausgearbeiteten Umsetzungshindernisse.

Beziehungen zur Bank verbessern
Aus einem WSFB-Newsletter, zum Thema Basel II: .... Mittelständler kriegen kaum noch Kredite. Experten sehen den Aufschwung gefährdet. Sie fordern eine Kulturrevolution in den Unternehmen..... . Notwendig ist also in vielen Betrieben eine Analyse der jetzigen Beziehungen zu ihren Banken und die Definition und Umsetzung von zukünftigen Anforderungen zur Kreditvergabe, z.B. hinsichtlich Transparenz des Berichtswesens, der Informationspolitik und des Prüfkriteriums "Management-Einschätzung".

Und zum Schluss: Eine Krise ist auch oft deshalb eine Krise, weil gleich mehrere von den oben beschriebenen Faktoren im Argen liegen. Hier hilft oft eine Analyse weiter - die übrigens gar nicht so aufwendig ist, wie Sie vielleicht glauben...

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