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ORGANISATIONSBERATUNG
Change Management
Kontext
Organisationen befinden sich heute mehr denn je in einem ständigen Wandel.
Ursachen für Veränderungsprozesse können innerhalb der Organisation liegen;
Veränderungs- und Anpassungsdruck wird jedoch häufig auch durch externe Faktoren
und Einflüsse ausgeübt.
Schlagworte wie Kulturwandel, schnelles Wachstum, Knowledge Management oder
Downsizing beschreiben die aktuellen Herausforderungen, denen Management,
Führungskräfte und Mitarbeiter in vielen Unternehmen gegenüberstehen.
Firmenübernahmen und Fusionen, wie sie heute an der Tagesordnung sind,
zeigen anschaulich wie wichtig es ist, Abläufe und Strukturen eines Unternehmens
schnell und effektiv an sich verändernde Wettbewerbssituationen und Marktchancen
anzupassen.
Veränderungsprozesse aktiv so zu beeinflussen, dass daraus ein erhöhter Nutzen
für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre gleichermaßen erwächst, ist die große
Herausforderung im Veränderungsprozess.
Dies gilt umso mehr, als rund 70 Prozent aller Reorganisationsprozesse in den
90er Jahren als gescheitert gelten. Die Gründe dafür - so haben Untersuchungen
gezeigt - liegen weniger in der Konzeption und Planung von Change Management
Projekten, als in den Schwierigkeiten und Hemmnissen, die bei der Umsetzung
dieser Vorhaben entstehen.
Ursachen
Um die Ursachen des Scheiterns von Reorganisationsprozessen zu ergründen, ist es
sinnvoll, sich kurz mit den folgenden Denkmodellen zu beschäftigen:
Dieses Modell beschreibt den Zusammenhang der unterschiedlichen Elemente von
Veränderungsprozessen in Unternehmen. Es veranschaulicht, dass ausgelöste
Veränderungsprozesse zwangsläufig alle anderen Elemente mit einbeziehen -
unabhängig ihrem Ausgangspunkt. Der Erfolg der geplanten Veränderung setzt
deshalb die ganzheitliche Betrachtung des Diamanten voraus.
Viele Change-Management-Projekte konzentrieren sich auf die Veränderung von nur
einem oder zwei Elementen innerhalb des Unternehmens. Die Wechselwirkung mit
den anderen Aspekten wird oft vernachlässigt. Oft steht etwa die Reorganisation
der Unternehmensprozesse allein zur Diskussion. Die Projektverantwortlichen
lassen dabei aber außer acht, dass sich auch die Unternehmenskultur, die
Organisationsstruktur und auch die Management- und Bewertungssysteme entsprechend
wandeln müssen, soll die Veränderung dauerhaft gelingen.
In diesem Schaubild wird das Motivationstal dargestellt, das die betroffenen
Personen in einem Veränderungsprozess durchlaufen müssen: Zunächst erleben sie
eine Phase der Ablehnung und des Widerstandes, bevor sie neue Abläufe akzeptieren
und mittragen können. Diese Verarbeitungsleistung erfordert Zeit und Energie und
wirkt sich oft signifikant auf die Leistung des Gesamtunternehmens aus.
Dieser Zeit- und Energiebedarf wird in der Praxis häufig unterschätzt, oft sogar
ignoriert. Eine aktive Bearbeitung der persönlichen Veränderungsprozesse findet
in den wenigsten Fällen statt - und damit werden Veränderungsprojekte verlangsamt;
sie erzielen nicht das gewünschte Ergebnis oder scheitern ganz.
Unterstützung durch die WSFB-Beratergruppe Wiesbaden
In welcher Weise begleitet nun die Beratergruppe Wiesbaden ihre Klienten bei der
Realisierung ihrer Veränderungsprojekte?
Wir unterstützen Organisationen bei der Umsetzung von Change-Management-Projekten,
indem wir zusammen mit den Projektverantwortlichen und den Beteiligten effektive
Veränderungsprozesse gestalten und implementieren.
Wir fokussieren dabei auf die Aspekte der Unternehmenskultur, die in
Veränderungsinitiativen eine Schlüsselfunktion haben:
- Führung
z.B. Leitbilder, Führungsverständnis, Führungsleitsätze, Gestaltung von Entscheidungsprozessen, Bewertungssysteme
- Kooperation
z.B. Organisation und Gestaltung von Kommunikationsprozessen, Zusammenarbeit bei divergierenden Interessenlagen und Zielen, Reflexionskompetenz, Management von Dissens und Konflikten
- Kundenorientierung
z.B. Qualitätsverständnis, Dienstleistungsorientierung, Customer Relationship Management (CRM), Servicequalität
- Businessorientierung
z.B. Zielsysteme, Kosten-Nutzen-Handeln, Ziel- und Controllingsysteme, Selbst-organisation (Identifikation, Selbstverantwortung, Eigeninitiative), Organisationsbewusstsein.
Wir unterstützen die Beteiligten dabei, die verschiedenen Phasen der Veränderung
erfolgreich zu durchlaufen und helfen, Abwehrhaltungen und Widerstände abzubauen.
Energien, die nicht mehr in Ablehnung und Widerstand gebunden sind, können so für
die Gestaltung des Wandels eingesetzt werden.
Alle Projekte gestalten wir individuell abgestimmt auf den jeweiligen Bedarf des
Klienten. In unserer prozessorientierten Vorgehensweise orientieren wir uns an
dem integrativ-iterativen Ansatz der WSFB-Projektarchitektur.
Schwerpunkt unserer Beratungstätigkeit ist es, innerhalb von Veränderungsprojekten
ein "organisationales Lernen" und die Bereicherung des "Wissens der Organisation"
zu ermöglichen. Damit schaffen wir mehr Sicherheit und Transparenz bei
Entscheidungen als Voraussetzung dafür, dass der Wandel im Unternehmen schneller
und effizienter gelingt und für alle Beteiligten zielführender verläuft.
Sie haben Interesse an mehr Informationen, an einem Gespräch oder eine
Kurzpräsentation? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
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